Abstimmungsverhalten

STS Group AG

Geplantes Abstimmungsverhalten der SdK auf der ordentlichen Hauptversammlung am 2021-07-23

Vorbemerkung: Es wird berücksichtigt, dass die Umstellungen durch COVID die Gesellschaft vor Herausforderungen stellt, die zunächst technisch nicht sicher umgesetzt werden können. Vor diesem Hintergrund wird eine gewisse Einschränkung der Aktionärsrechte im Vergleich zur Präsenz-HV für die Hauptversammlung 2021 akzeptiert. Wir erwarten allerdings, dass die Gesellschaft langfristig zur Präsenzhauptversammlung zurückkehrt oder, sollte dies aufgrund der Fortdauer der Krisensituation weiterhin nicht möglich sein, die Voraussetzungen schafft, um eine echte virtuelle, interaktive Hauptversammlung unter Einräumung aller Rechte wie auch in einer Präsenz-HV abzuhalten. Darüber hinaus erwarten wir von der Gesellschaft, dass diese selbst oder über angehörige Interessenverbände ihren Einfluss auf den Gesetzgeber geltend macht, dass die exzessiven Beschränkungen der Aktionärsrechte in der virtuellen HV aufgehoben und Rechte wie in einer Präsenz-HV eingeräumt werden.

 

TOP 1 Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses der STS Group AG und des gebilligten Konzernabschlusses sowie des zusammengefassten Lageberichts für die STS Group AG und den Konzern zum 31. Dezember 2020 sowie des erläuternden Berichts des Vorstandes zu den Angaben nach §§ 289a Abs. 1, 315a Abs. 1 des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Berichts des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2020

 

Keine Abstimmung erforderlich

 

 

TOP 2 Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2020

 

Zustimmung

 

Begründung: Der Vorstand konnte nach schwierigen Jahren STS wieder stabilisieren. Wenn auch für das Jahr 2020 noch kein Gewinn am Ende steht, ist der Weg der richtige und daher kann der Vorstand entlastet werden.

 

 

TOP 3 Entlastung der Mitglieder Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2020

 

Zustimmung

 

Begründung: Der Aufsichtsrat kam im Jahr 2020 zu mehreren Sitzungen zusammen und kam daher seinen Aufgaben der Überwachung und Beratung nach. Der Aufsichtsrat kann aus Sicht der SdK entlastet werden.

 

 

TOP 4 Wahl des Abschlussprüfers und des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2021

 

Zustimmung

 

Begründung: Die SdK sieht PwC grundsätzlich als geeigneten Abschlussprüfer an. Laut Geschäftsbericht 2020 hat PWC neben den reinen Abschlussprüfungskosten keinerlei weitere Beratungsleistungen erbracht (siehe S. 144). Somit kann der Wahl von PWC zum Abschlussprüfer aus Sicht der SdK zugestimmt werden.

 

 

TOP 5 Wahlen zum Aufsichtsrat

 

a) Herrn Paolo Scudieri

 

Zustimmung

 

Begründung: Es ist nachvollziehbar, dass die Adler Pelzer Holding als neuer Haupteigentümer nun auch den Aufsichtsrat besetzen will. Herr Scudieri kann aus Sicht der SdK in den Aufsichtsrat gewählt werden, wenn er auch bereits einige Ämter innerhalb der Adler Gruppe innehat.

 

b) Herrn Pietro Gaeta

 

Ablehnung

 

Begründung: Es ist nachvollziehbar, dass die Adler Pelzer Holding als neuer Haupteigentümer nun auch den Aufsichtsrat besetzen will. Trotzdem wäre aus Sicht der SdK ein unabhängiger Kandidat gegenüber den anderen zwei aus der Adler Gruppe wünschenswert. Daher lehnt die SdK Herrn Gaeta als Kandidaten ab, da seine Expertise auch durch einen unabhängigen Kandidaten im Aufsichtsrat geliefert werden kann.

 

c) Herrn Pietro Lardini

 

Zustimmung

 

Begründung: Es ist nachvollziehbar, dass die Adler Pelzer Holding als neuer Haupteigentümer nun auch den Aufsichtsrat besetzen will. Herr Lardini kann aus Sicht der SdK als Geschäftsführer des neuen Mehrheitseigentümers in den Aufsichtsrat gewählt werden.

 

 

TOP 6 Beschlussfassung über die Billigung des vom Aufsichtsrat vorgelegten Vergütungssystems für die Vorstandsmitglieder

 

Ablehnung

 

Begründung: Das vorgelegte Vergütungssystem für den Vorstand ist insgesamt aus Sicht der SdK abzulehnen. Folgende Punkte sieht die SdK verbesserungsfähig: - die Relation von fixen zu variablen Vergütuungskomponenten. Hier erachtet die SdK ein Verhältnis von einem Drittel zu zwei Dritteln aus ausgewogen an. - Der Anteil der langjährigen variablen Vergütungskomponenten sollte nach Auffassung der SdK mindestens 70% ausmachen. - Dass keine erfolgsabhängige Vergütung auf reeler Aktienbasis mit Haltefrist erfolgt, welche die Interessen von Vorstand und Aktionären in Einklang bringen würde. - Es wird keine konkrete Zielvergütung genannt, wenn 100% Zielerreichung erfolgen würde. Zur Ablehnung des Vergütungssystems von Seiten der SdK führen aber die im Vergütungssystem weiterhin enthaltenen Change-of-Control-Klauseln sowie die Möglichkeit einer vorübergehenden Abweichung vom Vergütungssystem.

 

 

TOP 7 Beschlussfassung über die Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats

 

Zustimmung

 

Begründung: Die zusammengefasste Verringerung der Vergütung des Aufsichtsrats ist zu begrüßen. Das Vergütungssystem ist zustimmungswürdig, wenn auch die Höhe der Vergütung für jedes einzelne Aufsichtsratsmitglied recht hoch erscheint für ein Unternehmen dieser Größe.

 

Hinweis: Auf der Hauptversammlung kann aus sachlichen Gründen gemäß den gesetzlichen Bestimmungen von oben genanntem Abstimmungsverhalten abgewichen werden.

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