Abstimmungsverhalten

NanoFocus AG

Geplantes Abstimmungsverhalten der SdK auf der außerordentlichen Hauptversammlung am 2020-11-05

Vorbemerkung: Es wird berücksichtigt, dass die neue Situation die Gesellschaft vor Herausforderungen stellt, die in der Kürze der Zeit insbesondere technisch nicht sicher umgesetzt werden können. Vor diesem Hintergrund wird eine gewisse Einschränkung der Aktionärsrechte im Vergleich zur Präsenz-HV für die Hauptversammlung 2020 akzeptiert. Wir erwarten allerdings, dass die Gesellschaft im Jahre 2021 wieder zur Präsenzhauptversammlung zurückkehrt oder, sollte dies aufgrund der Fortdauer der Krisensituation auch im Jahre 2021 nicht möglich sein, bis dahin die Voraussetzungen geschaffen hat, um eine echte virtuelle, interaktive Hauptversammlung unter Einräumung aller Rechte wie auch in einer Präsenz-HV abzuhalten. Darüber hinaus erwarten wir von der Gesellschaft, dass diese selbst oder über angehörige Interessen-verbände ihren Einfluss auf den Gesetzgeber geltend macht, dass die exzessiven Beschränkungen der Aktionärsrechte in der virtuellen HV aufgehoben und Rechte wie in einer Präsenz-HV eingeräumt werden.

 

 

TOP 1 Beschlussfassung über die ordentliche Herabsetzung des Grundkapitals durch die Zusammenlegung von Aktien nach §§ 222 ff. AktG zum Zwecke des Ausgleichs von Verlusten und zur Ermöglichung der Einhaltung des durch § 9 Abs. 1 AktG vorgegebenen geringsten Betrages für die Ausgabe neuer Aktien im Rahmen der unter TOP 2 vorgeschlagenen Kapitalerhöhung sowie über die Neufassung von § 4 Abs. 1 der Satzung

 

Abstimmungsverhalten: Ja


Begründung: Die Herabsetzung des Grundkapitals ist notwendig, um eine Kapitalerhöhung gegen Bareinlage für Investoren preislich akzeptabel zu gestalten.

 

 

 

TOP 2 Beschlussfassung über die Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft gegen Bareinlagen mit mittelbarem Bezugsrecht der Aktionäre und Ausschluss des Bezugsrechts für Spitzenbeträge

 

Abstimmungsverhalten: Ja


Begründung: Die SdK akzeptiert eine Kapitalerhöhung gegen Bareinlage und bei Bezugsrecht für die Altaktionäre bei vorheriger Kapitalherabsetzung aus den unter TOP1 beschriebenen Gründen unter der Voraussetzung, dass das Management ein tragfähiges Sanierungskonzept vorgelegt hat. Der neue Vorstand verfolgt ein auf maximale Kostenreduzierung angelegtes Konzept, welches zu einem positiven Ebitda in 2021 führen soll. Der Verlauf der ersten drei Monate dieses Geschäftsjahr vor Beginn der Pandemie ging in diese Richtung, so dass strukturell mit einer Entspannung der Geschäftslage gerechnet werden kann. Überdies gibt es wohl kaum andere Alternativen den Finanzierungsbedarf des Unternehmens kurzfristig zu decken und damit die Fortführung der Geschäftstätigkeit zu sichern.

 

 


Hinweis: Auf der Hauptversammlung kann aus sachlichen Gründen gemäß den gesetzlichen Bestimmungen von oben genanntem Abstimmungsverhalten abgewichen werden.