Abstimmungsverhalten

cyan AG

Geplantes Abstimmungsverhalten der SdK auf der ordentlichen Hauptversammlung am 2020-07-02

Vorbemerkung
Es wird berücksichtigt, dass die neue Situation die Gesellschaft vor Herausforderungen stellt, die in der Kürze der Zeit insbesondere technisch nicht sicher umgesetzt werden können. Vor diesem Hintergrund wird eine gewisse Einschränkung der Aktionärsrechte im Vergleich zur Präsenz-HV für die Hauptversammlung 2020 akzeptiert. Wir erwarten allerdings, dass die Gesellschaft im Jahre 2021 wieder zur Präsenzhauptversammlung zurückkehrt oder, sollte dies aufgrund der Fortdauer der Krisensituation auch im Jahre 2021 nicht möglich sein, bis dahin die Voraussetzungen geschaffen hat, um eine echte virtuelle, interaktive Hauptversammlung unter Einräumung aller Rechte wie auch in einer Präsenz-HV abzuhalten. Darüber hinaus erwarten wir von der Gesellschaft, dass diese selbst oder über angehörige Interessen-verbände ihren Einfluss auf den Gesetzgeber geltend macht, dass die exzessiven Beschränkungen der Aktionärsrechte in der virtuellen HV aufgehoben und Rechte wie in einer Präsenz-HV eingeräumt werden.

 

TOP 1 Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses und Lageberichts der CYAN AG zum 31. Dezember 2019, des gebilligten Konzernabschlusses und Konzernlageberichts zum 31. Dezember 2019 sowie des Berichts des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2019

Keine Abstimmung erforderlich

TOP 2 Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2019

Abstimmungsverhalten: Nein
Begründung: Der Vorstand hat auf der letztjährigen Hauptversammlung die Aktionäre getäuscht, indem eine kurzfristig anstehende Kapitalerhöhung verneint wurde und nur eine Woche später dann doch eine Kapitalerhöhung durchgeführt wurde. Der Vorstand versucht durch vielversprechende Prognosen, die bisher aber noch in keinem Jahr erreicht wurden, die Aktie zu pushen und gibt den Aktionären damit kein realistisches Bild über die zukünftige Entwicklung des Unternehmens. Im Sommer 2019 wurde die Prognose für 2019 reduziert, die reduzierte Prognose wurde jedoch nicht erreicht. Zugleich wurde die Prognose für 2021 erhöht, die nun jüngst zurückgezogen wurde. Der Vorstand agiert allein im Interesse der beiden Großaktionäre Apeiron (C. Angermeyer) und Schütz, die gewillt sind ihre Aktien zu verkaufen.

 

TOP 3 Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2019

Abstimmungsverhalten: Nein
Begründung: Die Mitglieder des Aufsichtsrats sind Marionetten der beiden Großaktionäre. Sie vertreten damit nicht die Interessen aller Aktionäre. Auch sie haben die Kapitalerhöhung aus dem vergangenen Jahr mitgetragen.

 

TOP 4 Beschlussfassung über die Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2020

Abstimmungsverhalten: Ja
Begründung: Allerdings ist es fraglich, warum eine Münchener Gesellschaft, deren operatives Geschäft in Wien sitzt, eine Bielefelder WP-Gesellschaft beauftragt.

 

TOP 5 Beschlussfassung über die Aufhebung des bestehenden und die Schaffung eines neuen genehmigten Kapitals sowie die entsprechende Satzungsänderung

Abstimmungsverhalten: Nein
Begründung: Die Gesellschaft hat seit dem IPO Ende März 2018 3 Kapitalmaßnahmen durchgeführt. Die letzte davon im Juli 2019. Das Unternehmen sollte dagegen den Fokus darauf legen, operativ erfolgreich zu sein und sich über den eigenen Cashflow zu finanzieren. Zudem entspricht der Vorschlag 50% des Grundkapitals, was als zu hoch anzusehen ist.

 

TOP 6 Beschlussfassung über die Änderung von § 16 Abs. 3 und 4 der Satzung (Teilnahmerecht)

Abstimmungsverhalten: Ja
Begründung: Die gesetzlichen Regelungen des ARUG II werden umgesetzt.

 

Hinweis:
Auf der Hauptversammlung kann aus sachlichen Gründen gemäß den gesetzlichen Bestimmungen von oben genanntem Abstimmungsverhalten abgewichen werden.