Abstimmungsverhalten

creditshelf Aktiengesellschaft

Geplantes Abstimmungsverhalten der SdK auf der ordentlichen Hauptversammlung am 2020-05-26

VORBEMERKUNG: Es wird berücksichtigt, dass die neue Situation die Gesellschaft vor Herausforderungen stellt, die in der Kürze der Zeit insbesondere technisch nicht sicher umgesetzt werden können. Vor diesem Hintergrund wird eine gewisse Einschränkung der Aktionärsrechte im Vergleich zur Präsenz-HV für die Hauptversammlung 2020 akzeptiert. Wir erwarten allerdings, dass die Gesellschaft im Jahre 2021 wieder zur Präsenzhauptversammlung zurückkehrt oder, sollte dies aufgrund der Fortdauer der Krisensituation auch im Jahre 2021 nicht möglich sein, bis dahin die Voraussetzungen geschaffen hat, um eine echte virtuelle, interaktive Hauptversammlung unter Einräumung aller Rechte wie auch in einer Präsenz-HV abzuhalten. Darüber hinaus erwarten wir von der Gesellschaft, dass diese selbst oder über angehörige Interessenverbände ihren Einfluss auf den Gesetzgeber geltend macht, dass die exzessiven Beschränkungen der Aktionärsrechte in der virtuellen HV aufgehoben und Rechte wie in einer Präsenz-HV eingeräumt werden.

 

 

TOP 1 Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses und des gebilligten Konzernabschlusses sowie des zusammengefassten Lageberichts für die creditshelf Aktiengesellschaft und den Konzern zum 31. Dezember 2019 sowie des Berichts des Aufsichtsrats und des Corporate-Governance-Berichts zum Geschäftsjahr 2019

 

Keine Abstimmung erforderlich

 

 

TOP 2 Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das am 31. Dezember 2019 beendete Geschäftsjahr

 

Zustimmung

 

Begründung: Der Vorstand rund um die Gründer und Großaktionäre CEO Dr. Thabe und COO Dr. Bartsch sowie CRO Dr. Währisch versuchen weiter das Wachstum der Gesellschaft voranzutreiben. Hierbei befindet sich die Gesellschaft in einer frühen Phase hoher Wachstumsraten bei gleichzeitig hohen Verlusten. Ob sich die Investitionen auszahlen, kann so kurze Zeit nach dem Börsengang noch nicht festgestellt werden. Im Vergleich zu den börsennotierten Wettbewerbern hat sich die Aktie zumindest überdurchschnittlich entwickelt. Es sind keine Gründe ersichtlich, die gegen eine Entlastung der Vorstandsmitglieder sprechen.

 

 

TOP 3 Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das am 31. Dezember 2019 beendete Geschäftsjahr

 

Zustimmung

 

Begründung: Angeführt vom Aufsichtsratsvorsitzenden und Großaktionär Rolf Elgeti zeigt sich bei der Gesellschaft eine für die Größe des Unternehmens überdurchschnittlich gute Corporate Governance. Ein aussagekräftiger Aufsichtsratsbericht und eine transparente Berichterstattung geben einen guten Einblick in die Arbeit von Vorstand und Aufsichtsrat. Nachbesserungspotenzial besteht insbesondere bei den fehlenden Zielen der Zusammensetzung und eines Kompetenzprofils für den Aufsichtsrat. Gerade im Hinblick auf die zahlreichen Großaktionäre erscheint es sinnvoll, eine Schärfung und Konkretisierung des Profils frühzeitig voranzutreiben.

 

 

TOP 4 Beschlussfassung über die Wahl des Abschlussprüfers und des Konzernabschlussprüfers für das am 31. Dezember 2020 endende Geschäftsjahr 2020

 

Zustimmung

 

Begründung: Warth & Klein Grant Thornton soll nun das zweite Jahr in Folge die Berichte der Gesellschaft prüfen. Neben der Abschlussprüfung wurden keine weiteren Leistungen erbracht. Es ist sehr erfreulich, dass die Gesellschaft damit der letztjährigen Empfehlung von Aktionärsseite gefolgt ist.

 

Hinweis: Auf der Hauptversammlung kann aus sachlichen Gründen gemäß den gesetzlichen Bestimmungen von oben genanntem Abstimmungsverhalten abgewichen werden.