Abstimmungsverhalten

DocCheck AG

Geplantes Abstimmungsverhalten der SdK auf der ordentlichen Hauptversammlung am 2020-05-29

VORBEMERKUNG: Es wird berücksichtigt, dass die neue Situation die Gesellschaft vor Herausforderungen stellt, die in der Kürze der Zeit insbesondere technisch nicht sicher umgesetzt werden können. Vor diesem Hintergrund wird eine gewisse Einschränkung der Aktionärsrechte im Vergleich zur Präsenz-HV für die Hauptversammlung 2020 akzeptiert. Wir erwarten allerdings, dass die Gesellschaft im Jahre 2021 wieder zur Präsenzhauptversammlung zurückkehrt oder, sollte dies aufgrund der Fortdauer der Krisensituation auch im Jahre 2021 nicht möglich sein, bis dahin die Voraussetzungen geschaffen hat, um eine echte virtuelle, interaktive Hauptversammlung unter Einräumung aller Rechte wie auch in einer Präsenz-HV abzuhalten. Darüber hinaus erwarten wir von der Gesellschaft, dass diese selbst oder über angehörige Interessenverbände ihren Einfluss auf den Gesetzgeber geltend macht, dass die exzessiven Beschränkungen der Aktionärsrechte in der virtuellen HV aufgehoben und Rechte wie in einer Präsenz-HV eingeräumt werden.

 

 

TOP 1 Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses und des gebilligten Konzernabschlusses jeweils zum 31.12.2019, der Lageberichte für die DocCheck AG und den Konzern sowie des Berichts des Aufsichtsrats, jeweils für das Geschäftsjahr 2019

 

Keine Abstimmung erforderlich

 

 

TOP 2 Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns des Geschäftsjahres 2019

 

Zustimmung

 

Begründung: Der Konzernjahresabschluss weist einen Konzernjahresüberschuss von 3.101.192,43 Euro (Ergebnis je Aktie 0,63€) aus. Vorgeschlagen wird eine Dividende i.H.v. 0,10 Euro je Aktie. Bei 4.989.816 dividendenberechtigten Aktien ergibt sich ein Ausschüttungsbetrag von 498.981,60 Euro. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von 16,08%. In der momentanen Corona-Lage ist die Ausschüttung einer geringeren Dividende zur Erhöhung der Liquidität, insb. im Hinblick auf die zu vorherige Dividendenkontinuität, verständlich. Dem Beschluss ist daher zuzustimmen.

 

 

TOP 3 Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2019

 

Zustimmung

 

Begründung: Allgemein hat der Vorstand die Erwartungen bzgl. des Konzerns selbst für das Geschäftsjahr 2019 erfüllt. Lediglich die DocCheck Community, sowie der DocCheck Shop haben erneut die erwarteten Umsatzziele nicht erreicht. Dem gegenüber jedoch haben die antwerpes AG und die antwerpes München AG die Prognosen übertroffen. Letztendlich wurden Umsatz und EBIT Ziele aber übertroffen.

 

 

TOP 4 Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2019

 

Zustimmung

 

Begründung: Im Jahre 2019 war der Aufsichtsrat bei allen Sitzungen vollständig und es war stets ein Mitglied des Vorstandes anwesend. Mithin ist der Aufsichtsrat seinen Tätigkeiten als überprüfendes Organ zur Genüge nachgekommen.

 

 

TOP 5 Wahl des Abschlussprüfers und des Konzernabschlussprüfers der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2020

 

Zustimmung

 

Begründung: Die PricewaterhouseCoopers GmbH ist mithin seit 2017 Abschlussprüfer bei der Doccheck AG. Nach SdK Vorgaben soll der Abschlussprüfer generell alle 10 Jahre gewechselt werden, um eine die Neutralität des Prüfers gefährdende Vertrautheit zwischen Unternehmen und Abschlussprüfer zu verhindern. Bisher jedoch prüft die PricewaterhouseCoopers GmbH erst das 4. Mal die Doccheck AG. Des Weiteren bezieht die PricewaterhouseCoopers GmbH keine weiteren Beratungshonorare.

 

 

TOP 6 Wahlen zum Aufsichtsrat

 

a) Dr. Joachim Pietzko, selbstständiger Rechtsanwalt der Kanzlei Pietzko Siekmann Pietzko, Köln, (keine weitere Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten und vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien) und

 

Zustimmung

 

Begründung: Die bisherige Arbeit des Aufsichtsrates war ausgezeichnet und es fand eine geeignete Vertretung der Aktionärsinteressen statt. Mithin ist eine Wiederwahl von Herrn Dr. Joachim Pietzko zu befürworten.

 

b) Prof. Dr. rer. nat. Britta Böckmann, Professorin der Informatik und Medizinischen Informatik an der Fachhochschule Dortmund des Fachbereichs Informatik, Düsseldorf, (weitere Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten und vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien: seit Juni 2015 Mitglied des Aufsichtsrats der Philips GmbH, Hamburg sowie seit 1.1.2020 Mitglied im Verwaltungsrat des Universitätsspital Basel, Basel) und

 

Zustimmung

 

Begründung: Die bisherige Arbeit des Aufsichtsrates war ausgezeichnet und es fand eine geeignete Vertretung der Aktionärsinteressen statt. Mithin ist eine Wiederwahl von Frau Prof. Dr. Britta Böckmann zu befürworten.

 

c) Winfried Leimeister, selbstständiger Steuerberater, Köln, (weitere Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten und vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien: Aufsichtsratsmitglied der antwerpes ag, Köln).

 

Zustimmung

 

Begründung: Die bisherige Arbeit des Aufsichtsrates war ausgezeichnet und es fand eine geeignete Vertretung der Aktionärsinteressen statt. Mithin ist eine Wiederwahl von Herrn Winfried Leimeister zu befürworten.

 

 

TOP 7 Beschlussfassung über die Aufhebung der bestehenden und Erteilung einer neuen Ermächtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien (§ 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG) sowie zum Ausschluss des Bezugsrechts

 

Zustimmung

 

Begründung: Hier wir die Möglichkeit geschaffen, ein Aktienrückkaufprogramm künftig durchzuführen. Dies ist zu begrüßen und rechtfertigt auch den Bezugsrechteausschluss, für den Fall der Veräußerung angekaufter Aktien.

 

 

TOP 8 Aufhebung des bisherigen bedingten Kapitals, bedingte Kapitalerhöhung und entsprechende Satzungsänderung sowie Ermächtigung zur Ausgabe von Aktienoptionen (Aktienoptionsprogramm 2020)

 

Ablehnung

 

Begründung: Im Sinne der Mitarbeiter sowie der Aktionäre wäre die Ausgabe von Aktien selbst anstelle von Aktienoptionen eine sinnvollere, konkretere und transparentere Möglichkeit die Mitarbeitermotivation zu heben. Mithin ist die SdK gegen die Ausgabe von Aktienoptionen.

 

 

TOP 9 Satzungsänderungen

 

Zustimmung

 

Begründung: Einer entsprechenden Anpassung der Satzung zur neuen Gesetzeslage ist zuzustimmen, insb. im Bereich der Anteilserfassung.

 

Hinweis: Auf der Hauptversammlung kann aus sachlichen Gründen gemäß den gesetzlichen Bestimmungen von oben genanntem Abstimmungsverhalten abgewichen werden.