Abstimmungsverhalten

PWO - Progress-Werk Oberkirch AG

Geplantes Abstimmungsverhalten der SdK auf der ordentlichen Hauptversammlung am 2019-05-22

TOP 1 Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses der Progress-Werk Oberkirch AG und des gebilligten Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2018, des zusammengefassten Lageberichts für die Progress-Werk Oberkirch AG und den Konzern einschließlich des erläuternden Berichts zu den Angaben nach §§ 289a Abs. 1, 315a Abs. 1 HGB sowie des Berichts des Aufsichtsrats jeweils für das Geschäftsjahr 2018

Die genannten Unterlagen werden der Hauptversammlung erläutert und liegen, ebenso wie der Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns, ab Einberufung der Hauptversammlung und bis zu deren Ablauf in den Geschäftsräumen der Progress-Werk Oberkirch AG, Industriestraße 8, 77704 Oberkirch, aus und können dort sowie im Internet unter www.progress-werk.de über den Link „Investoren & Presse/News & Publikationen/Berichte“ im veröffentlichten Geschäftsbericht 2018 eingesehen werden. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und den Konzernabschluss am 28. März 2019 gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Gemäß den gesetzlichen Bestimmungen ist demzufolge zu diesem Tagesordnungspunkt 1 keine Beschlussfassung der Hauptversammlung vorgesehen.

Keine Abstimmung erforderlich

TOP 2 Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den in der Bilanz des festgestellten Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2018 ausgewiesenen Bilanzgewinn der Progress-Werk Oberkirch AG in Höhe von 4.250.611,80 EUR wie folgt zu verwenden: Ausschüttung einer Dividende von 1,10 EUR je dividendenberechtigter Stückaktie 3.437.500,00 EUR Ausschüttung einer Jubiläumsdividende von 0,25 EUR je dividendenberechtigter Stückaktie 781.250,00 EUR Vortrag auf neue Rechnung 31.861,80 EUR Gemäß § 58 Abs. 4 Satz 2 AktG ist der Anspruch auf Auszahlung der Dividende am dritten auf den Hauptversammlungsbeschluss folgenden Geschäftstag fällig, mithin am 27. Mai 2019. Die Anzahl der dividendenberechtigten Stückaktien kann sich bis zum Zeitpunkt der Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns ändern, etwa durch den Erwerb eigener Aktien durch die Gesellschaft (vgl. § 71b AktG). In diesem Fall wird von Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung ein entsprechend angepasster Beschlussvorschlag zur Gewinnverwendung unterbreitet, der unverändert eine Ausschüttung von insgesamt 1,35 EUR je dividendenberechtigter Stückaktie vorsieht.

Abstimmungsverhalten: Ja

Begründung: Das Unternehmen will vom Ergebnis je Aktie in Höhe von 2,13 € eine Dividende von 1,10 € und eine Jubiläumsdividende von 0,25 € zahlen. Das entspricht 63% und damit den Forderungen der SdK an die Dividendenzahlung.

Freigabe angefordert und erteilt

TOP 3 Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2018

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Geschäftsjahr 2018 amtierenden Mitgliedern des Vorstands Entlastung für diesen Zeitraum zu erteilen.

Abstimmungsverhalten: Ja

Begründung: Die Arbeit des Vorstands gibt keinerlei Anlass zu einer Beanstandung. Als Automobilzulieferer ist das Unternehmen bisher gut mit der Krise in der Automobilindustrie zurecht gekommen.

Freigabe angefordert und erteilt

TOP 4 Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2018

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Geschäftsjahr 2018 amtierenden Mitgliedern des Aufsichtsrats Entlastung für diesen Zeitraum zu erteilen.

Abstimmungsverhalten: Ja

Begründung: Der Aufsichtsrat ist seinen Verpflichtungen zur Überwachung und Beratung des Vorstands nachgekommen.

Freigabe angefordert und erteilt

TOP 5 Beschlussfassung über die Wahl des Abschlussprüfers und Konzernabschlussprüfers

Der Aufsichtsrat schlägt auf Empfehlung des Prüfungsausschusses vor, die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2019 sowie zum Prüfer für eine etwaige prüferische Durchsicht von Zwischenfinanzberichten und zusätzlichen unterjährigen Finanzinformationen für das Geschäftsjahr 2019 und für das Geschäftsjahr 2020 im Zeitraum bis zur nächsten ordentlichen Hauptversammlung im Geschäftsjahr 2020 zu bestellen. Der Prüfungsausschuss hat erklärt, dass seine Empfehlung frei von ungebührlicher Einflussnahme durch Dritte ist und ihm keine die Auswahlmöglichkeiten beschränkende Klausel der in Art. 16 Abs. 2 der EU-Abschlussprüferverordnung (Verordnung (EU) Nr. 537/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. April 2014) genannten Art auferlegt wurde.

Abstimmungsverhalten: Nein

Begründung: Neben der Abschlussprüfung hat die zur Wiederwahl vorgeschlagene Ernst & Young GmbH Steuerberatungsleistungen von über 30 % des Prüfungshonorars erbracht. Im Interesse der Wahrung der Unabhängigkeit der Abschlussprüfung fordert die SdK die strikte Trennung von Prüfung und Beratung, was Beratungshonorare in solchem Umfang ausschließt. Deshalb und wegen der langen Prüfdauer (seit 1990) werden wir die Wiederwahl ablehnen.

Freigabe angefordert und erteilt

Hinweis: Auf der Hauptversammlung kann aus sachlichen Gründen gemäß den gesetzlichen Bestimmungen von oben genanntem Abstimmungsverhalten abgewichen werden.