HV-Termine

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Geplantes Abstimmungsverhalten der SdK auf der ordentlichen Hauptversammlung am 2017-06-14

TOP 1
Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses, des Lageberichts, des Berichts des Aufsichtsrats, des gebilligten Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts, jeweils für das Geschäftsjahr 2016, sowie des erläuternden Berichts des Vorstands zu den Angaben nach § 289 Abs. 4, § 315 Abs. 4 HGB

 

 

Keine Abstimmung erforderlich.

 

 

TOP 2
Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2016

 

Zustimmung

 

Begründung: Das abgeschlossene Geschäftsjahr wurde erneut mit deutlichen Verlusten auf der Konzern- und AG-Ebene abgeschlossen. In den angefallenen Verlusten sind allerdings in hohem Maße Restrukturierungsaufwendungen enthalten. Nach Amtsantritt im März 2015 hat der neue Vorstand Maßnahmen implementiert, welche die nachhaltige Ertragskraft der Gesellschaft wiederherstellen sollen.

 

Ob die eingeleiteten Maßnahmen zu einer dauerhaften Verbesserung der Profitabilität führen, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend beurteilt werden. Daher sollte dem amtierenden Vorstand Entlastung erteilt werden.

 

 

TOP 3
Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2016

 

Zustimmung unter Vorbehalt zu 3a)

 

Begründung: Der Beschlussvorschlag sieht vor, die Entlastung der bis zur letztjährigen Hauptversammlung amtierenden Aufsichtsratsmitglieder zu vertagen. Eine nähere Begründung für diese Entscheidung wird nicht gegeben. Somit wird die endgültige Zustimmung zu diesem Tagesordnungspunkt von der auf der Hauptversammlung darzulegenden Begründung abhängig gemacht.

 

Andernfalls wird die SdK, wie bereits in den vergangenen Jahren, gegen die Entlastung des ehemals amtierenden Aufsichtsrats stimmen. 

 

Zustimmung zu 3b)

Begründung: In der kurzen Zeit seiner Amtsführung liegen keine Gründe vor, die gegen eine Entlastung des amtierenden Aufsichtsrats sprechen würden.

 

 

TOP 4
Wahl des Abschlussprüfers und des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2017

 

Ablehnung

 

Begründung: Laut dem Geschäftsbericht liegen die Steuerberatungsleistungen und sonstigen Leistungen bei ca. 51% des Abschlussprüfungshonorars. Damit ist die Unabhängigkeit des Abschlussprüfers nach Auffassung der SdK nicht mehr in hinreichendem Maße gegeben und die Zustimmung zu versagen. 

 

Auf der Hauptversammlung kann aus sachlichen Gründen gemäß den gesetzlichen Bestimmungen von oben genanntem Abstimmungsverhalten abgewichen werden.